Über uns

Unser Institut

In einem Trauerfall ist es besonders wichtig, einen vertrauenswürdigen Partner an Ihrer Seite zu haben. Wir wissen um die emotional belastende Situation für Angehörige und Hinterbliebene und kümmern uns um all Ihre Belange. Bestattungs-Institut Böger, Ihr Bestatter seit 1898 für Rinteln und Umgebung.
Jeder Mensch hat seines Lebens besondere Vorlieben und Neigungen. Begreift man den Tod nicht bloß als das Ende, sondern auch als einen Teil des menschlichen Lebens, so erscheint es folgerichtig, auch einen Verstorbenen als Persönlichkeit mit spezifischen Eigenschaften zu sehen. Im Jahr 1898 wurde die Firma als Tischlerei gegründet. Da die Sargfertigung zu damaliger Zeit in Händen kleiner Tischlereien lag, war es üblich das einige Tischler auch Bestattungen ausführten. Daraus entstand das Bestattungs-Institut in seiner heutigen Form. Die Tischlerei wurde 1971 aufgegeben. Wir engagieren uns in der Region und für die Region, auch neben unserer eigenen Bestattungstätigkeit. Gleich, ob Sie aus Trauer um einen geliebten Menschen zu uns kommen oder für sich selbst vorsorgen wollen.

Vor dem Institut in der Ritterstraße 15

Marco Summa

Inhaber, gelernte Bestattungsfachkraft seit 2013. Zuständig für Trauergespräche, Organisation und Begleitung von Trauerfeiern, Beratung zur Bestattungsvorsorge

Mairin Summa

Kaufmännische Büroangestellte und Fremdsprachenkorrespondentin, seit 2017 dabei. Zuständig für Trauergespräche, Organisation und Begleitung von Trauerfeiern

Dieter Mast

Mitarbeiter seit 1982. Zuständig für Überführungen und technischer Dienst

Arnold Summa

Mitarbeiter seit 2016. Zuständig für Überführungen und technischer Dienst

Die Bestattung

Wir können nicht genau sagen, seit wann der Mensch seine Toten bestattet. Die ältesten nachweisbaren Gräber wurden in Höhlen gefunden und stammten aus der Zeit um ca. 150.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Seither sind Art und Weise der Bestattung einem ständigen Wandel unterworfen, der sich jeweils den menschlichen Sitten und Gewohnheiten, den klimatischen Gegebenheiten und den damit zur Verfügung stehenden Materialien und der Umwelt anpasste. So gab es in Australien und Sibirien Bestattungen auf Bäumen, vermutlich um die Verstorbenen vor wilden Tieren zu schützen oder sie dem Himmel näher zu bringen. Bei seefahrenden Völkern war die Seebestattung oft die einzige Bestattungsmöglichkeit während der langen Seereisen. Der Brauch, die Verstorbenen in Tüchern zu beerdigen, kann aus dem Holzmangel in dieser Gegend abgeleitet werden. Fast immer aber bestand der Glaube an ein geistiges oder leibliches Weiterleben nach dem Tode. Nur so sind die oft reichlichen Beigaben von Schmuck und Lebensmitteln in den alten Grabstätten wie z. B. den Hünengräbern im nördlichen Europa oder den Pyramiden in Nordafrika zu erklären. Das Osebergschiff, ein Bootsgrab aus der Wikingerzeit, bestätigt die Vorstellung in der damaligen Zeit an ein Totenreich. Es enthält den Leichnam einer reichen Frau, einen Wagen, mehrere Schlitten, ein Bett und vieles Andere. Durch Völkerwanderung und wachsende Mobilität der Menschen werden Sitten und Bräuche weitergetragen, vermischt und sind heute im einzelnen ihrem Ursprung nur noch schwer zuzuordnen. In folgenden Beiträgen wolle wir dem Wandel der Zeit gerecht werden und über Veränderungen der Rechtslage und Themen der Bestattung aufklären.